Feilerstadt | Dezember 2011


Bautagebuch #2


Nach langer (Planungs-)Pause seit Juli 2009 geht es nun im Dezember 2011 mit dem Anlagenbau los. Der Gleisplan steht nun im großen und ganzen, der Anlagentisch ist aufgebaut und die Frage der Steuerung (welche Software, welche Weichenantriebe, Decoder) ist geklärt.

Als der Gleisplan feststand folgte der Schritt der Technik-Planung: Ich möchte später die Anlage im Automatikbetrieb laufen lassen können, also benötige ich Rückmelder, digital geschaltene Weichen, Signale und geeignete Software. Durch den Tipp eines befreundeten Modellbauers bin ich auf RocRail gestoßen. Im RocRail-Wiki war auch die Rede von Selbstbaukomponenten auf LocoNet-Basis, die preisgünstig, betriebssicher und kompatibel mit der Software sein sollen.

Basis für die Loksteuerung bildet das TwinCenter von Fleischmann, welches mittels COM (RS232)-Schnittstelle mit dem PC verbunden ist. An dieser Zentrale ist als mobiler Handregler der Fleischmann ProfiBoss via LocoNet angeschlossen. Am Anlagenrand und an speziellen Stellen - z.B. in den Gleiswendeln für Fehlerbehebung - sollen später Anschlusspunkte für den ProfiBoss montiert werden um auch von anderer Stelle Loks steuern zu können.

Weichen, Signale und Rückmeldungen werden über die bereits genannten Selbstbaukomponenten realisiert. Der sogenannte LocoBuffer - auch mittels RS232 am PC angebunden - ist die Zentrale für die einzelnen Komponenten. Wichtigste Komponente ist das LocoIO, eine 16fach Ein/Ausgangskarte. An das LocoIO werden zum Beispiel Rückmeldemodule, Weichendecoder, Servodecoder, oder Signale angeschlossen und entsprechend konfiguriert.