Feilerstadt | Januar - Februar 2012


Bautagebuch #3


Dieser Baubericht steht ganz im Zeichen des Gleistrassen und Wendelbaus. Doch fangen wir zunächst beim Testaufbau an:
Im späteren Bahnhofsbereich habe ich die Gleise und Weichen ausgelegt um die Trassenführung anzeichnen und aussägen zu können. Auf die Trassen wird der Geräuschdämmung wegen erst eine 5mm starke Styrodurplatte geklebt (Styroporkleber) und auf diese nochmals eine 2mm dünne Korkschicht (Korkkleber).
Nun konnten die ersten Gleise verlegt werden. Als Befestigungsmethode habe ich mich für kleben mit Heißkleber entschieden. Tests mit fixieren durch Nägel, Schrauben oder ähnlichem machen die Geräuschdämmung zu nichte und der Austausch von defekten Weichen wird erschwert.
       

Im hinteren Anlagenteil entsteht der Gleiswendel (Wendel 1), der den Schattenbahnhof (auf -30cm von Tischoberkante) mit dem Bahnhof und der Paradestrecke verbindet.
Grundlage des Wendels bildet eine, mit 10mm starken MDF-Platten abgedeckte, Plattform. Die Trassenbretter bestehen aus einheitlichen, trapezförmigen, 6mm starken MDF (MittelDichte Faserplatte, Vorteil dieses Materials ist, das es sich nicht verzieht und somit die Strecken bei Temperaturschwankungen nicht zur "Buckelpiste" werden), die auch wieder mit 5mm Styrodur beklebt wurden. Zur Befestigung und Ausrichtung der Trassenbretter verwende ich M6 Gewindestäbe, welche in die von unten in die Plattform montierten Einschlagmuttern eingeschraubt und von oben durch eine Kontermutter fixiert werden.

     

Auf die Gewindestäbe kommen wiederrum Muttern mit Beilagscheiben (Karrosseriescheiben), welche ich schon grob auf die einzelnen Höhen der Steigung gedreht habe. Nun kamen die Trassenbretter - ich habe diese zu einem kompletten Kreis zusammengesetzt (eine Seite noch offen) und dann auf die Stäbe "gefädelt". Wieder mit Beilagscheibe und Muttern befestigt. Nach und nach wurde der Wendel höher und ich konnte die Gleise verlegen.
Als Arbeitsbeleuchtung - wenn man später mal unter die Anlage muss - dienen mir günstig erworbene LED-Lichtschläuche. Sie erzeugen kaum Wärme und man hat den Bereich gut ausgeleuchtet :)
           

Auch am Stellpult konnte ich weiterbauen: Wie gewohnt zunächst eine Stellprobe des Monitors, TwinCenter, Programmiergleis, LokProgrammer etc. Kabeldurchführungen sorgen für Ordnung und etwas mehr Platz.
Das erste Technikpanel ist mit einigen Komponenten wie LocoIOs, Rückmeldern und Servo-Decodern bestückt und teilweise schon angeschlossen
     


Tipps zum Planen des Gleiswendels auf stayathome.ch - Gleiswendelrechner